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Weinberge

Neue Plantagen von Can Vendrell
Alte Weinreben von Can Milà
Can Milà
Can Vendrell Herbstfärbung

In diesem Abschnitt:

Die Ökologischen Anfänge

Ökologische Weinbau

Von den 145 Hektar Land, die zum Weingut gehören sind 80.5 ausschliesslich dem Weinanbau gewidmet. Die Weinberge des Gutes liegen an den Bergabhängen des westlichen Teils des Ordalgebirges, "Costers d'Ordal", den Windungen des Bodens folgend, an Terrassen angelegt oder an Steigungen, die in südliche Richtung zeigen. Wie alle Böden, die für den Weinbau geeignet sind, sind auch die von Can Vendrell arm an organischer Materie, mit unterschiedlichem Anteil an Tonerde und Sand auf kalkhaltigem Untergrund, einem wasserdurchlässigen Boden, der aber trotzdem feuchtigkeitsrückhaltend ist. Abgesehen von der Eignung des Bodens für den Weinanbau steuern auch andere Faktoren dazu bei, zu entscheiden, wo welcher Weinberg gepflanzt wird, wie die Orientierung, die Sonnenstunden, die Feuchtigkeit und die Höhe des Gebietes. Um die Qualität der 15 Rebsorten, die in Can Vendrell angebaut werden, zu optimieren, wurde genau durchstudiert, welches Stück Land am geeignetsten für welche Rebsorte ist.

Die Rebsorten für Weisswein sind Chardonnay (1.1ha) Macabeu (9.7ha), Xarel·lo (19.1ha), Parellada (10.5ha), Moscatell (0.4ha), Viogner (1.5ha), Sauvignon Blanc (0.3ha), Riesling (1.5ha), Garnatxa Blanca (0.2ha) und 4 Rebsorten experimentelle (0.8ha).

Die Rebsorten für Rotweine sind dagegen Cabernet Sauvignon (10 Ha), Tempranillo (8,3 Ha), Merlot (5,4 Ha), Syrah (6 Ha), Roter Garnatxa (2,2 Ha), Pinot Noir (2.9ha) und 6 Rebsorten experimentelle (0,8 Ha).

Während Xarel·lo, Macabeu und Parellada Rebsorten sind, die ohne Unterbrechung immer im Penedès angepflanzt waren, wurden die anderen wieder neu gepflanzt nach der Reblausplage im 14. Jahrhundert, die alle anderen Sorten ausgerottet hatte. Auch die steigende Produktion von Cava sorgte dafür, dass diese Rebsorten in Can Vendrell durch die Familie Albet Anfang der 80iger Jahre wiedereingeführt wurden